Es wird spannend!

Der Winterflugplan 2010/11 liegt vor – Überraschungen gibt es keine, deswegen zum Glück einen verhältnismäßig ruhigen Winter. Dafür ist man anderenorts umso betriebsamer. Noch in diesem Winter, so wollten es offenbar die Verantwortlichen, soll der Ausbau „Light“ im Eiltempo durchgezogen werden. Das hat den Aufsichtsrat des Flughafens auf den Plan gerufen, der die selbstschädigende Geldverbrennung vorerst gestoppt hat.

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Was Lübeck von Marseille lernen könnte (wenn man denn wollte)

„Divide et impera“ („Teile und herrsche“) ist eine uralte politische, militärische und nicht zuletzt wirtschaftliche Strategie. Ryanair gebührt das zweifelhafte Verdienst, sie weiterentwickelt zu haben. Die Botschaft lautet: „wir teilen nichts und herrschen vollkommen, und wenn euch das nicht paßt, dann tschüß“. In Marseille wird man ein Lied davon singen können. In Lübeck könnte man daraus etwas lernen, wenn man denn wollte. Aber will man das?

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Missed Approach

Verfehlt ein Pilot die Landebahn (vor allem bei mangelnder Sicht), nennt man das „Missed Approach.“ Das kommt schon mal vor; die Vorgehensweise in einem solchen Fall ist klar definiert und schließt – je nach Situation – das Fliegen von Warteschleifen ein. Bei den engen Flugplänen vor allem der Billigflieger stellt sich die Frage, wie lange das Warten dauern darf. Die selbe Frage sollten sich die Lokalpolitiker stellen, die letztlich für die Fortsetzung des defizitären Flugebtriebs auf Steuerzahlers Kosten verantwortlich sind. Das sogenannte „Take-Off-Konzept“ des Bürgermeisters stellt sich als permanentes „Missed-Approach-Szenario“ dar. Wann geht ihm wohl der Treibstoff aus?

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Das (Flughafen-)Kasino an der See

Eine von Flughafen-Befürwortern gerne verbreite magische Zahl ist 75%. Zu drei Vierteln würde das Land Schleswig-Holstein die Ausbau-Rechnung übernehmen, so wird teilweise der Eindruck erweckt.

Das ist, wenn es so simpel behauptet wird, nicht nur eine doppelte Lüge, sondern wirft auch ein grelles Licht auf das, was man wohl nur noch als hochgradig verzweifelte Spielermentalität bezeichnen kann.

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Von Seifenopern und subventionsverstärkten Startbahnen

Wer sich mit Fernseh-Seifenopern auskennt, hat vielleicht schon bemerkt, wie kunstvoll die Autoren Handlungsstränge (in der Regel drei pro Folge) miteinander verknoten, immer munter hin- und herspringend. So ähnlich ist das auch in Sachen Flughafen Lübeck, ohne daß man dahinter ein ausgefuchstes Drehbuch-Team dahinter vermuten müßte. Ganz im Gegenteil, denn hier regiert das Chaos. Einen dieser unkontrolliert aus dem Ruder laufenden Handlungsstränge könnte man mit „Basis“ oder „Base“ überschreiben (altdeutsch „Drehkreuz“).

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Niemand hat die Absicht, Geld zu verdienen

Daß das sogenannte „Take-Off-Konzept“ des Lübecker Bürgermeisters sich aller Wahrscheinlichkeit nach inzwischen erledigt haben dürfte, zumindest was die darin enthaltenen Prognosen angeht, gestand unlängst sogar Wirtschaftssenator Halbedel ein. Trotzdem lohnt sich ein zweiter Blick darauf, denn im Verborgenen schlummern einige Überraschungen. Zum Beispiel das Eingeständnis, daß der Flughafen mit der reinen Fliegerei nicht nur kein Geld verdient, sondern auch nie verdienen wird.

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Verbale Knallfrösche

Ja, ist denn heut schon Sylvester? Angesichts der verbalen Knallfrösche, die gewisse Interessenvertreter als Reaktion auf die kritische Stellungnahme der Landesregierung zu den Zukunftsperspektiven des Flughafens Lübeck-Blankensee abfeuern, könnten einem Zweifel kommen. Generell ist Vorsicht geboten – tieffliegende Nebelkerzen!

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Ohrfeigen aus Kiel

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß der Flughafen nicht Zukunft, sondern ein einziger teurer Scherbenhaufen ist – die Landesregierung hat ihn jetzt geliefert. Was nach dem Bettelgang des Lübecker Bürgermeisters nach Kiel schon im wesentlichen bekannt wurde, hat jetzt Eingang in eine zehnseitige Stellungnahme der schleswig-holsteinischen Landesregierung gefunden.

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Montagsinterview: Drop-Off-Konzept rettet den Lübecker Airport

WARNUNG: SATIRE

Der Lübecker Fehlanzeiger im Gespräch mit Bürgermeister Bernd Saxe und dem neuen Flughafenbeauftragten, Prof. Dirk Jens Nonnenmacher – geballter wirtschaftlicher Sachverstand im Interview.

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Agent 000: Bernd S. in geheimer Mission

Lübecks Bürgermeister ist kaum zu beneiden. Seine kürzlichen Dienstreisen – manche würden sagen, Bettelgänge – nach Kiel und Dublin können (aus seiner Sicht) kaum als erfolgreich bezeichnet werden. Jetzt droht möglicherweise auch noch eine massive Reduktion des Ryanair-Sommerflugplans 2010. Wollen die Iren mehr Geld? Und kriegen sie es selbst in dem Fall, wenn eine Mehrheit der Lübecker sich in einem Bürgerentscheid für die Finanzierung des hiesigen Flugplatzes durch die Stadt entscheiden sollte? „Agent 000: Bernd S. in geheimer Mission“ weiterlesen

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