Umfrage: Marmelade und Müsliriegel statt Schrottflughafen?

Die Schwartauer Werke suchen nach einem neuen Standort, möglichst in der Nähe von Lübeck – oder gar in der Stadt? In Bad Schwartau jedenfalls wird der Platz knapp. Lübecks Bürgermeister Saxe versichert, man werde sich

mächtig anstrengen, um das Unternehmen von den Vorteilen einer Ansiedlung in Lübeck zu überzeugen.

LN Online, 4. April 2016

Dazu müßte man eine Fläche haben.

Im Gespräch ist derzeit ein 15 Hektar großes Areal an der Kronsforder Landstraße. Das Problem dort ist allerdings der noch fehlende Anschluss an die A 20.

Da war doch was? Bei Abwicklung des Flughafens Blankensee stünden laut früheren Aussagen der Verwaltung (Vorlage VO/2014/01791 vom 04.07.2014, S. 8) dort über 40 Hektar für eine Nachnutzung zur Verfügung, und einen brauchbaren Autobahnanschluß gibt es bereits. Sogar einen Bahnhaltepunkt. Mit etwas gutem Willen stünde das Gelände bereits ab dem 16. April 2016 zur Verfügung. Was denken Sie?

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Jahresrückblick 2015 (Teil 2)

Und jetzt geht‘s nach einem Vorspiel wirklich los mit dem Jahresrückblick 2015. Dabei hasse ich Jahresrückblicke und halte sie weitgehend für überflüssig. In diesem Fall aber ergeben sich aus einer durchgehenden, leicht lesbaren Geschichte vielleicht neue Zusammenhänge, die sich in einer Tag-für-Tag-Berichterstattung z.B. in einem Blog nicht sofort erschließen. Manches weiß man eben erst Monate später.

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Dieser IHK-Jubel könnte daneben gehen

Zu der Ankündigung von Wizz Air, zweimal wöchentlich eine Flugverbindung von/nach Riga anbieten zu wollen, gab es unglaublich viele alberne Äußerungen von Parteivertretern (mit Ausnahme der Grünen und der Linken) in der Hanselstadt™ Lübeck, deren Kommentierung reine Zeitverschwendung wäre. Wie beratungsresistent ist man eigentlich, daß man bis hin zur SPD in jeder derartigen Ankündigung einen „Erfolg“, „Vertrauensbeweis“, ein „Bekenntnis“ oder gar einen ewigen Treueschwur sieht? Nein, man fährt auf Sicht (d.h. blind) und begrüßt alles, was vom eigenen jahrzehntelangen Versagen ablenkt, und sei es auch nur für ein Jahr. Amateure proben Flughafen. Weit aus dem Fenster gelehnt hat sich in dieser Sache mal wieder die IHK – und schießt sich womöglich selbst ins Knie.

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