Blankenseegate schlimmer als bisher bekannt

Je mehr ans Licht kommt, desto übler wird es. Jetzt mußte der Herr Bürgermeister einräumen, daß die insolvente Flughafenbetriebsgesellschaft Yasmina der Stadt wesentlich mehr Geld schuldet als bisher öffentlich bekannt – und daß die Stadt davon offenbar noch keinen einzigen Euro bekommen hat. Bitte nicht verwechseln: es geht hier noch um die Yasmina-Pleite von 2014, nicht um die PuRen-Insolvenz von 2015! Und ganz nebenbei räumt der Verwaltungschef mit dem gerade von seiner eigenen Partei verbreiteten Mythos auf, der Stadt entstünden keine weitere Belastungen, wenn sich ein neuer Investor finden sollte.

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Same procedure…

Selten paßte der Spruch „Same procedure as last year?“ besser. Die Insolvenz-Komödie um die Lübecker Landewiese wird fast haargenau wie schon im letzten Jahr aufgeführt, von kleineren Details abgesehen. Jetzt beglückt uns der Insolvenzverwalter Prof. Pannen mit der Mitteilung, daß der Flughafen (oder was davon übrig ist) noch bis Ende Dezember weiterbetrieben werden kann. Und dann sehen wir alle „Dinner for One“?

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Fragen… und keine Antworten

Die Lübecker Pleite-Landewiese war am Dienstag im Hauptausschuß der Bürgerschaft Gegenstand vieler Fragen an die Verwaltung, und – so berichten es mir Besucher – keine einzige wirklich wichtige wurde beantwortet. Nein? Doch! Ohh!!

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Das Sonntagsinterview: Geistheiler soll Airport retten

Bürgermeister Bernd Saxe greift zu unkonventionellen Maßnahmen, um den Flughafen Lübeck doch noch zu retten. Ein Geistheiler soll nun als neuer Berater klären, was hinter der schwarzen Pleiten-Serie der Landewiese steckt. Beide stellen sich im Sonntagsinterview den Fragen des Hanselblatts™. „Das Sonntagsinterview: Geistheiler soll Airport retten“ weiterlesen

Mit Trick 17a zum Eigentor

Der Vorsitzende der Lübecker CDU-Bürgerschaftsfraktion, Andreas Zander, hat soeben ein klassisches Eigentor geschossen, indem er vor den (angeblich) hohen Kosten einer Abwicklung der Landewiese warnte. Ich weiß, es ist strategisch ungünstig, aber ausnahmsweise fange ich mal mit der Pointe an. Aber bitte, nicht beim Lesen essen oder trinken – es besteht die Gefahr, daß Sie den Inhalt Ihres Mundes angesichts geballter Komik unfreiwillig auf ihren Computerbildschirm prusten. Ich komme nicht bei Ihnen putzen!

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Alle Jahre wieder

Herzlich willkommen zu den Blankenseer Insolvenzwochen 2015, auf die man sich nach dem großen Erfolg dieser Veranstaltung im Vorjahr schon freuen konnte. Mal wieder geht die Suche nach einem verschwundenen Flughafen-Investor los… und die Suche nach einem neuen? Wie wäre es mal mit Kandidaten aus Brasilien, Rußland, Indien oder Südafrika – diese BRICS-Staaten hatten wir noch nicht. Oder doch lieber ein Finanzgenie aus Nigeria, das ein paar Millionen zu verschieben hat? Oder wie wäre es, wenn zur Abwechslung mal die Vernunft Einzug in die Hanselstadt™ Lübeck halten würde? Klar, wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen…

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Unmaßgeblicher Versuch einer Klarstellung

Immer wieder kommt Verwirrung auf, was die diversen Flughafen-Investoren nun gekauft, gepachtet oder gemietet haben. Hier der Versuch einer Übersicht, denn in der Vergangenheit hat sich schon mehrfach gezeigt, daß dieses komplexe Vertragswerk nur schwer zu durchschauen ist. Allein schon deshalb die übliche Warnung: ich bin kein Jurist, die folgende Interpretation mir vorliegender Dokumente ist lediglich meine eigene Theorie und somit die eines Laien. Aber jemand muß es ja mal versuchen, oder? Für Korrekturen bin ich, wie immer, dankbar.

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Vor zehn Jahren (Teil 2)

Sommer 2005 an der Lübecker Landewiese. Es brummt, es dröhnt, es heult. Bei oberflächlicher Betrachtung ein Flughafen „im Aufwind“ (um eine von Bratwurstjournalisten gerne verwendete Phrase zu bemühen) mit stark ansteigenden Passagierzahlen. Das Jahr 2005 stellte den Höhepunkt der Entwicklung dar, der gleichzeitig den Niedergang der Landewiese einleitete. Teil 2 der Wochenendlektüre.

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Das Wort zum Montag

Puh, Politiker glauben noch an ihn, den mildtätigen Investor Chen aus dem Reich der Mitte. „Medien stellen die Seriosität des chinesischen Investors Yongqiang Chen (PuRen) in Frage. [Lauenburgs] Bürgermeister Thiede und [Schleswig-Holsteins] Wirtschaftsminister Meyer erwarten dennoch Investitionen,“ so die Lübecker Nachrichten im Lauenburger Lokalteil am 28. Juni 2015. Glaube scheint da überhaupt eine große Rolle zu spielen.

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