Die Chen-Show

Jetzt liegt er vor, der zweite Teil der Recherche von Zeit Hamburg und NDR in Sachen Landewiese Lübeck nebst „Investor“. (Hier der erste Teil.) Und nun wird‘s richtig bizarr. Aaschnalle bidde! In diesem Artikel finden Sie Absonderliches aus der Provinz, noch Absonderlicheres aus Peking, und vielleicht finden Sie auch noch Eier.

Vorbemerkung

Zunächst muß man sich vor Augen halten, was im letzten Sommer nach der Insolvenz des Flughafenbetreibers Yasmina tatsächlich geschah. Es hat nicht etwa die Stadt den Flughafen an die chinesische PuRen-Gruppe verkauft, auch wenn das oberflächlich so aussehen mag.

Stattdessen verkaufte Insolvenzverwalter Pannen die Reste der Landewiese aus der Insolvenzmasse an eine Firma namens PuRen Germany GmbH, damals mit Sitz in Lauenburg, die mit der chinesischen PuRen-Gruppe bzw. ihrer Holding China PR in Hong Kong juristisch nicht das geringste zu tun hat. Daß der Eigentümer beider Firmen der selbe ist, spielt keine Rolle.

Ich will die Hanselstadt™ Lübeck damit keineswegs in Schutz nehmen. Natürlich wäre der Deal ohne die Beteiligung der Stadt, der schließlich das Flughafengrundstück sowie einige technische Anlagen gehören, nicht möglich gewesen.

Im Endeffekt stieg PuRen Germany in die Verträge ein, die Yasmina seinerzeit mit der Stadt geschlossen hatte, und pachtete von ihr Grundstück und technische Anlagen für aktuell 300000 Euro pro Jahr. Zum Paket gehört auch eine Zahlung der Stadt in Höhe von bis zu 5,5 Mio. Euro an PuRen Germany für „Investitionen“. Diese Details sind wichtig. (Warum? Kommt noch.)

Der Zeit-Artikel ist offenbar nicht online abrufbar, jedenfalls kann ich ihn nicht finden, aber die Lektüre rechtfertigt den Kauf der Druckausgabe von 25. Juni auf jeden Fall. Unter dem Titel „Völlig losgelöst“ geht es um „einen mysteriösen Investor [Herrn Chen] und eine Stadt, die es lieber nicht so genau wissen will.“ Touché.

In der Zusammenfassung der Lübecker Nachrichten:

In ihrer heute erscheinenden Ausgabe berichtet die „Zeit“ über ihre Spurensuche in China. Flughafen-Investor Chen und seine Firma PuRen seien dort ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Von einem „Phantom“ ist die Rede. Einziges in Betrieb befindliches Projekt der Mutterfirma PR Group sei ein lokaler Fernsehsender. …

Die Mutterfirma hieß laut Handelsregister in Hongkong bis 2012 HK HR International Group. Ihr ausgewiesenes Kapital lag damals bei umgerechnet 500000 Euro. Seit die Mutterfirma umfirmiert ist, seien als Kapital umgerechnet 800 Millionen Euro eingetragen, berichtet die „Zeit“.

Lübecker Nachrichten online, 24. Juni 2015

Übrigens war vor einem Jahr auch „nur“ von umgerechnet 660 Mio. Euro die Rede, die damals Insolvenzverwalter Pannen erwähnte. Aber das können ja Wechselkursschwankungen sein.

Absonderliches aus der Provinz

Der Zeit-Artikel beginnt im März 2015 Büro des Ex-Geschäftsführers Matthießen, der sich erstaunt zeigt, daß der Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel noch nicht übergelaufen ist. Wer wollte es ihm übelnehmen – das Grusel-Märchen von unmittelbar drohenden Kapazitätsengpässen in Fuhlsbüttel wird gerade in Lübeck seit Jahrzehnten, genauer: seit 1955, immer wieder gerne erzählt und gehört trotz steter Dementis aus Hamburg („wir brauchen den Flughafen Lübeck nicht“) zur hiesigen Regional-Folklore wie Marzipan, Rotspon und neuerdings Abschnullern. (Danke, Harald.)

Der Mann, der nach eigenem Bekunden den Deal mit PuRen eingefädelt hat, Matthießens CDU-Parteikollege Andreas Thiede, hatte im Frühjahr 2015 offenbar bereits das Prahlen verlernt. Erzählte er vor rund einem Jahr noch lang und breit von seinen guten Kontakten zu PuRen und Herrn Chen, lehnte er auf die Frage der Zeit, wie er den Herrn eigentlich kennengelernt hat, eine Antwort ab: „Damit verletzte ich das Persönlichkeitsrecht von Chen.“ Wie wäre das schön, wenn sich CDU-Politiker generell so rührend um Datenschutz (wohlgemerkt für Bundesbürger!) kümmern würden.

Hat man hier denn nicht wenigstens Herrn Chens Pläne bzw. die von PuRen Germany überprüft? Ach nö, wozu denn.

Eine due diligence, eine Risikoprüfung, liege nicht in seiner Verantwortung, sagt Insolvenzverwalter Klaus Pannen.

Stimmt. Er hatte nur den Auftrag, im Auftrag der Gläubiger so viel Geld wie möglich aus der Insolvenzmasse herauszuholen. Und die Stadt?

Zu den Plänen für den Flughafen kann der Wirtschaftssenator [Schindler] wenig sagen. »Wir überprüfen da nicht im Detail, ob der Plan eines Investors kurz-, mittel-oder langfristig Erfolg hat. Das ist Sache des Investors. Der wird sich das schon durchgerechnet haben.«

Ein klassischer Schindler. Auch dafür könnte man vielleicht noch Verständnis haben – aber ganz bestimmt nicht, wenn die Stadt wie in diesem Fall dem „Investor“ auch noch über 5 Mio. Euro in den Rachen schieben will.

Unterdessen in Peking

„Investor“ Chen lehnte wiederholt Interview-Anfragen der Zeit ab. In chinesischen Wirtschaftskreisen ist er nicht bekannt. Im Internet hinterläßt PuRen bis auf Zufallsfunde kaum Spuren, die man als Unkundiger der chinesischen Sprache auswerten könnte. (Über einige bin ich immerhin gestolpert. Sie konnten nicht überzeugen.)

Um so aufschlußreicher sind Videos, in denen Herr Chen (wie bei Panorama 3 berichtet) von Turkish Airlines als Kunden für die Landewiese fabuliert und von 5000 Flugschülern pro Jahr, die bis zu zwei Jahren in Lübeck bleiben und dafür auch noch bis zu 110000 Euro zahlen. Sicher, das hat er hier nicht öffentlich erzählt, vielleicht wäre da sogar die hiesige Monopolpresse aufgewacht – aber eben in China. Und wozu?

Seit Mai findet sich auf chinesischen Internetseiten, die neue Anlagemöglichkeiten vorstellen, ein Fonds mit dem Namen »PuRen Fluggesellschaft Nummer 7«, der 12 bis 14 Prozent Rendite im Jahr verspricht. Als Zahlungsgarantie werden die Gebühren der Flugschüler in Lübeck angegeben.

Fragen die Lübecker Nachrichten:

Sammelt Chen in China mit dem Namen „Airport Lübeck“ Geld ein?

Womöglich kann man auch ganz keck fragen: mit unrealistischen Versprechungen? Es würde die ganze Show, die wir hier seit einem Jahr vorgesetzt bekommen haben, erklären.

Zum Beispiel, warum ein Herr Chen mal eben den sechs-Millionen-Jahresverlust der Landewiese übernimmt (wen juckt‘s, wenn man damit Anleger dazu bringen kann, ein Vielfaches an Geld abzudrücken).

Warum eine der ersten Amtshandlungen das Hissen der Flaggen am Flughafenparkplatz war (gibt gute Fotos, sieht international aus).

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Warum man eine Veranstaltung in Peking mit deutschen Vertretern inszenierte, die den (natürlich) auch eingeflogenen Senator Schindler an eine Bambi-Verleihung erinnerte. Showtime… gleichzeitig für für ahnungslose Lübecker Politiker, aber vor allem für ahnungslose chinesische Anleger, die nicht wissen, daß die Pläne von PuRen hoffnungslos überdimensioniert sind und so nie aufgehen können, wie mehrfach hier dargelegt.

Auswirkungen auf die Landewiese

Man braucht gar nicht über die Frage zu diskutieren, ob es sich hier womöglich um Anlagebetrug handeln könnte – die hiesige Staatsanwaltschaft wird nicht interessieren, was die PuRen Group in China veranstaltet, zumal PuRen Germany eine eigenständige deutsche Firma ist, die mit all dem juristisch nichts zu tun hat. (Siehe oben.)

Die Hanselstadt™ Lübeck mag so etwas anrüchig finden, aber welche Möglichkeiten bleiben ihr? Keine. So lange PuRen Germany die vereinbarte Pacht zahlt, muß sie deren Treiben vor Ort dulden. Man hat bereits in der Segelflieger-Affäre gesehen, daß die Stadt keinerlei Einflußmöglichkeiten hat. Äußerstenfalls könnte man die Zahlung der 5 Mio. Euro an PuRen Germany, die immerhin vertraglich vereinbart ist, einer sehr kritischen Prüfung unterziehen (der „Investor“ muß für die derart bezuschußten Maßnahmen immerhin Rechnungen der beauftragten Unternehmen vorlegen; die Stadt könnte das also ausnahmsweise auch ernst nehmen, wenn sie nur wollte).

Sollte es sich wirklich um eine PuRen-Show handeln mit der Absicht, chinesische Anleger zu prellen, würde die Sache natürlich nicht lange gutgehen – vielleicht zwei Jahre. Danach säße Lübeck mit dem Pißpott Landewiese wieder alleine da.

Immerhin wollen die Lübecker Nachrichten erfahren haben, daß PuRen Germany die fällige Pacht nicht regelmäßig bezahlt haben soll. Zudem wurde Co-Geschäftsführer Steppe offenbar kürzlich zum Rapport nach Peking bestellt. Was das zu bedeuten hat, bleibt im Moment unklar.

Es paßt aber nicht ins Bild. Warum sollte der Chen-Show ausgerechnet im entscheidenden Moment das Geld ausgehen und die ganze Sache, in die man unzweifelhaft Millionen gesteckt hat, ausgerechnet an Pachtzahlungen scheitern, die man aus der Portokasse begleichen könnte?

Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn

Der Flughafen blockt ab, wie nicht anders zu erwarten war. Herr Chen wird wie folgt zitiert:

„Über ungelegte Eier (wie man wohl in Deutschland sagt) sprechen wir jetzt und in Zukunft nicht“, so Chen.

NDR, 23. Juni 2015

Da lachen ja die Hühner. Monatelang hat PuRen Germany ungelegte Eier gequirlt (Medizintourismus, eigene Fluggesellschaft mit Direktverbindungen nach China, Flugschule) – hallo?! Alles nicht mehr wahr?

Oder geht es hier womöglich um faule Eier?

10 Gedanken zu „Die Chen-Show“

  1. Diese Passage ist aus gesundheitlicher Sicht äußerst besorgniserregend:

    „Und dann erwähnt Chen, dass er in Hannoveraner investiert habe. 270 Pferde habe er gekauft für ungerechnet etwa 2,8 Millionen pro Tier. Nun wolle er sie zu Rennen schicken. Eine Nachfrage beim Hannoveraner-Verband ergibt, so viele Pferde habe noch nie jemand auf einmal gekauft. Für Rennen seien normale Hannoveraner im Übrigen nicht geeignet“ (Die Zeit, 25.06.2015; H5)

    Jürgen Benecken

    1. Hmm… macht doch Sinn. Freuen wir uns also auf Galopprennen auf dem Flughafengelände, ähh, der Pferderennbahn Blankensee. Und weil das Touristen anlockt, gibt’s bestimmt Zuschüsse von der Stadt für diese „Events“. Zum Wiehern!

      1. „Ja Hallo, ich weiß nicht, ob Sie es schon wussten“,
        Alf wurde schon angeheuert, er sollte Katzen für China in Deutschland ankaufen. Allerdings machte er einen optimierten Vorschlag: Baut in Blankensee eine Direkte Shuttleverbindung nach Melmac, da sind Katzen billig, und er kann hin und wider mal zu Hause vorbeischauen.
        Entschuldigung, man merkt, dass man durch die Berichte über den Flughafen sehr schnell in Gefahr gerät, zu verblöden.
        Aber das kann ja sehr hilfreich sein, wie man bei einigen betroffenen Akteuren in Stadt, Lokalpresse und Flughafen sehen kann. ( Natürlich wieder nur meine Meinung im Sinne der freien Meinungsäußerung)

  2. Nun macht es endlich Sinn, mal nachzurechnen.
    Fangen wir mal so an:
    Die propagierten Flugschüler, 5.000 an der Zahl und pro Jahr würden bei Ausbildungskosten von € 100.000.- pro Schüler (bin etwas niedriger gegangen zum leichteren Rechnen) 500 Mio Euro bringen.
    Davon kann man die lächerlichen Kosten für die Stadt, Löhne usw. in Höhe von 6 Mios locker bezahlen.
    Nochmal, das Ganze pro Jahr!!!!
    Da bleibt viel Geld für das gute alte Schneeballsystem übrig.
    Die Volksrepublik China hat ca. 1.360 Millionen Einwohnen, da sollten sich doch genug finden, die investieren wollen.
    Wenn die meisten Chinesen ebensolche Probleme haben, wie Herr Chen hatte, um ein Visum zu bekommen, können sie sich ihr Invest auch nicht schnell mal eben in Deutschland anschauen.
    Für die, die das wirklich wollen, sollten hier natürlich mal ein paar Flugschüler zu besichtigen sein (so 500 an der Zahl)
    Bei 500 Mios sind auch ein paar Flugzeuge drin, die könnte man durchaus in Lübeck zur Schau stellen.
    Nun macht es auch Sinn, dass die Ausbildung so lange dauern soll, denn je länger die (angebliche) Ausbildung, desto später rechnen die Investoren mit einer Rendite. Das schafft Zeit für die Anwerbung weiterer Investoren.
    Irgendwie alles gut ausgedacht, es gab auch ein sehr schönes Werbevideo auf der Website des Flughafens, welches erst vor sehr kurzer Zeit herausgenommen wurde.
    Hat das vielleicht mit den Berichten von NDR und der Zeit zu tun?
    Eine Unternehmung von solchem Ausmaß muss natürlich äußerst penibel vorbereitet, geplant und durchgeführt werden, um zu gelingen. Da können die deutschen Medien eventuell die Tour versaut haben (LN zähle ich nicht dazu).
    Wenn das Alles so wahr wäre, ich rede ja nur von Mutmassungen, dann würde sich natürlich die Frage stellen: wer wusste etwas und wer war unwissender Mitläufer?
    Es waren ja einige hochrangige ( zumindest halten sie sich selbst dafür) Politiker, und Andere in China, vielleicht hat man diese Deutschen für eine irre Show benutzt, und das ohne Gage!!!? Oder kann man eine kostenlose Reise nach China als Gage bezeichnen?
    Wenn nun jemand vom Flughafen zum Rapport nach China muss, möchte ich nicht in seiner Haut stecken, immer vorausgesetzt, das sich die ganze Geschichte so zugetragen haben könnte.
    Es wäre doch schön, wenn der ganze Plan so funktionieren würde, dann wären die Gehälter der Flughafenmitarbeiter für wenig tun, bis nichts tun, gesichert. Die Stadt bekäme ihre Pachtzahlungen und alles könnte sicher ein paar Jahre so laufen. Was interessiert es uns, wenn in China ein paar tausend Investoren ihr Geld verlieren würden? Mich, ehrlich gesagt, nicht, denn solche Investitionen werden nicht von armen Menschen getätigt, )mit denen hätte ich Mitleid) sondern von Spekulanten, die genug davon haben.
    Warum sollte Lübeck nicht davon profitieren? Und es wäre mal wirklich eine Werbung für die Stadt, die bestimmt mehr bringt, als der komische Gipfel vor ein paar Wochen.
    Danke NDR, danke Die Zeit und danke Herr Klanowski.

  3. Moin.
    Also, ich glaube ja weiter an das Investment der Chinesen. Der Herr Chen sieht sooo vertrauenswürdig aus. Gar nicht wie ein Chinese. Die tragen doch alle graue Einheitsklamotten. Aber Herr Chen! Ich sag nur: Anzug.
    Außerdem dürfen Chinese gar nicht lügen und betrügen! Das ist da, glaub ich, schon seit Mao sowas von streng verboten.
    Wie sgate schon meine Oma: Hört auf meine Worte! In wenigen Jahren spricht niemend mehr von Frankfurt, Berlin oder München. Dann ist unser Lübeck die Pilotenschule, was sag ich, der Luftverkehrsknotenpunkt der Welt. Ganz sicher.

    Ironie aus, Klappe zu und Gute Nacht Lübeck!

    1. Ganz ohne Ironie aus dem Artikel der Zeit:

      »Zu einer Weltstadt gehört ein Hafen und ein Flughafen«, hatte Lübecks SPD-Bürgermeister Bernd Saxe vor ein paar Jahren gesagt.

      Lübeck, Weltstadt. Irgendwer ist hier nicht so ganz erwachsen. Einmal den kleinen Bernd und seine Freunde abschnullern bitte!

  4. Als Herr Pannen den Einstieg des neuen Investors verkündete, hatte ich die Gelegenheit dabei zu sein. Es wurden zu diesem Termin am Flughafen seinerzeit VertreterInnen aller Parteien eingeladen. Als dann erstmals der Name PuRen fiel, habe ich sofort mit dem Handy gegoogelt, aber nichts gefunden. Auf meine Nachfrage meinte Herr Weegen (damals Not-Geschäftsführer) recht süffisant, dass ich davon ausgehen könne, dass man sich der Bonität des Investors mit mehr als nur den Suchmaschinen versichert habe. Zwischen den Zeilen hieß das, ich solle nicht den Maßstab meiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anlegen. Aber es gibt eben doch einen Unterschied zwischen Firmen, die im Internet zeigen, was sie wirklich sind und was sie können, und solchen, die es nicht gibt oder die nur vorgeben, etwas zu sein. Damals gab es PuRen gar nicht, heute gibt es nur eine groteske Website. Soviel also zur Bonität. Danke für den Screenshot, Herr Klanowski, bitte bilden Sie ihn so oft es nur geht ab!

    P.S.: Und lieber Herr Weegen: Kaufen Sie PuRen-Airlines Aktien. Das ist ein Top-Deal!

    1. Hallo Herr Boje,
      tja, tja, der Herr Weegen,
      wie kommt es nur, dass sich „süffisant“ so auf „intrigant“ reimt?
      Und wie kommt es nur, dass ein aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretener Geschäftsführer kurz darauf als „Notgeschäftsführer wieder“ auftritt? Muss wohl Wunderheilung gewesen sein.
      Dann ist der selbe Mann für ein paar Monate verschwunden und taucht nun wieder am Flughafen auf.
      Das muss wohl mit Wiederauferstehung zu tun haben.
      Hmmm.. Wunderheilung, Wiederauferstehung: der Mann muss überirdisch sein, mir graust trotzdem vor ihm, und ich glaube, da bin ich nicht allein.

      1. Ich möchte ergänzen, daß die Probleme um die hiesige Landewiese nicht unbedingt an einzelnen Personen festzumachen sind – das wäre zu einfach, selbst im Fall Dr. Steppe, oder Yongqiang Chen. Es kommt immer vieles zusammen: Wunderheiler und die, die an sie glauben. Um es ganz drastisch auszudrücken: es würde nichts nützen, am Flughafen aufzuräumen, wenn man die städtische Flughafenkoordinatorin und den BgA Flughafen der Hanselstadt™ und den PR des Herrn Bürgermeisters und gewisse Senatoren so weitermachen lassen würde wie bisher.

        1. Was für eine Flughafenkoordinatorin,? Welche Aufgabe hat sie?
          Was tut sie?
          Was koordiniert sie?
          Hat man schon etwas Sinnvolles von ihr gehört?
          Hat sie Insiderkontakte zum Flughafen?
          Kann sie nähere Aussagen zum Flughafen treffen?
          Konnte sie etwas zum Thema „Segelflieger“ aussagen?
          Kennt sie den neuen Investor? versteht sie Ihn?
          Kann sie uns die momentane Situation erklären?
          Hat sie Kontakt zum neuen Geschäftsführer?
          War sie schon in China?
          Welches Gehalt bekommt man bei den ganzen Fragezeichen von der klammen Stadt Lübeck für diese unerfüllte Aufgabe?

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