Flughafen Zweibrücken – Autoteststrecke, Showroom und Baggertestgelände

Vor zwei Jahren musste der Flughafen Zweibrücken schließen: Der Airport hatte unzulässige staatliche Beihilfen in Höhe von fast 50 Millionen Euro eingestrichen und die Betreibergesellschaft war nicht in der Lage, die Gelder zurückzuzahlen. Inzwischen herrscht aber wieder geschäftiges Treiben auf dem Flugplatz.

Quelle: Flughafen Zweibrücken – Autoteststrecke, Showroom und Baggertestgelände

Das ist derzeit, für die nächsten Jahre, auch meine größte Befürchtung für die Lübecker Landewiese: jede Menge anderer Lärm. Open-Air-Konzerte, Stock-Car-Rennen, alles schon mal dagewesen. An anderen Flugplätzen gibt es noch mehr Mist, der allesamt leider nicht unter die gesetzlichen Regelungen für Fluglärm fällt. Da kann man so ziemlich alles machen, was man will.

2 Gedanken zu „Flughafen Zweibrücken – Autoteststrecke, Showroom und Baggertestgelände“

  1. Das Thema „Lärm“ muss man natürlich einkalkulieren, wenn man sich dazu entscheidet, im näheren Umfeld eines Flughafens zu wohnen – gleiches gilt natürlich fürs Wohnen in der Nähe von Häfen, Gewerbegebieten, Bahnlinien, Autobahnen, Innenstädten, Touristenorten usw.

    Auch wenn man ggf. in Zeiten dorthin gezogen ist, in denen der Lärmfaktor geringer war, musste man dieses Risiko immer einkalkulieren.

    1. http://blankensee.info/blankensee/?p=180

      Ich würde das noch dahingehend ergänzen: Flughäfen etc. sind menschliche Produkte und nicht naturgegeben, daher auch nicht zwangsläufig hinzunehmen, sondern in einem Interessenausgleich zu bewerten.

      Sie könnten ja andererseits die Stadt fragen, wieso sie überhaupt den Hausbau in der Nähe des damaligen Flughafens genehmigt hat, der fast gar nicht genutzt wurde? Und ob sie deswegen nicht entschädigungspflichtig wäre?

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