KSF feuert Vertriebschefin in der Probezeit  – Austrian Aviation Net

Der deutsche Regionalflughafen Kassel-Calden war bereits während der Bauphase äußerst umstritten, doch trotz dessen, dass sich seither Manager sprichwörtlich die Türklinke geben, konnte bis dato keine einzige Airline für regelmäßigen Linienverkehr gewonnen werden. Auch das Chartergeschäft läuft vergleichsweise äußerst mau. Grotesk ist nun, dass die erst kürzlich eingestellte Vertriebs- und Marketingleiterin, Christine Altzinger, noch während ihrer Probezeit gekündigt wurde.

Quelle: KSF feuert Vertriebschefin in der Probezeit  – Austrian Aviation Net

Konkurs: VLM stellt alle Flüge ein

…und eine weitere Regionalfluggesellschaft beißt ins Gras. DauAir, Intersky, Cirrus, OLT: alle pleite, teilweise trotz Subventionen. Es klappt wohl doch nicht so recht mit den 50 bis 70 Passagiere fassenden Propellermaschinen, die als Zubringer zu „Drehkreuzen“ fungieren sollen.

VLM Airlines hat es nicht gepackt. Am Mittwoch stellte die belgische Regionalairline ihren Flugbetrieb ein und beantragte Insolvenz. Erst Ende Mai hatte ein Gericht VLM sechs Monate Gläubigerschutz gewährt, um ihre Finanzen in Eigenregie in Ordnung zu bringen. Das hat aus mehreren Gründen nicht geklappt. … VLM war 2015 zunehmend in Schieflage geraten, zeitweise fiel die systemweite Auslastung auf 37 Prozent.

Quelle: aero.de – Luftfahrt-Nachrichten und -Community

Kleine Flughäfen scheitern wirtschaftlich

Schon lange währt der Irrtum begeisterter Regionalpolitiker, dass staatliche Investitionen und Subventionen schon Nachfrage schaffen werden. Nach zwei Jahrzehnten der Fliegerei aus den wirtschaftlichen Randgebieten des Landes mangelt es vielen Provinzpisten noch immer an der Grundvoraussetzung für den Erfolg: Es fehlen die Passagiere. Gäbe es die, hätten sich Fluggesellschaften, die stets nach neuen lukrativen Strecken suchen, auf den Plätzen in der Region niedergelassen, ohne dass es spezieller Lockmittel bedurft hätte.

Quelle: Kleine Flughäfen scheitern wirtschaftlich

Airport Blankensee: Warum der Flughafen Lübeck ein Beispiel norddeutscher Provinzpolitik ist | shz.de

Ein angeblich „zeitgemäßes Luftverkehrskonzept für Norddeutschland“ (Christopher Vogt) mit Lübeck als „dritter Start- und Landebahn“ für Hamburg wäre weder ideal noch optimal, sondern nur eine drittklassige Bereicherung der Infrastrukturdiskussion. Ein „drittes Terminal“, 72 km weit entfernt von den beiden anderen Terminals in Hamburg mit locker anderthalb Stunden Autofahrt? Was für eine absurde Vorstellung!

Quelle: Airport Blankensee: Warum der Flughafen Lübeck ein Beispiel norddeutscher Provinzpolitik ist | shz.de

Kommentar zum Lübecker Flughafen-Verkauf: Infrastruktur-Blues

Die Aussichten auf einen stabilen und nicht mehr defizitären Flugbetrieb in Lübeck sind somit schlechter denn je. Selbst wenn die Anwohner ihren Flughafen liebgewonnen haben, bleibt der Infrastruktur-Blues an der Trave wohl weiter erhalten.

Quelle: fvw Blog – Touristik für Fortgeschrittene

Lübeck – Euroimmun-Chef kauft Flughafen Lübeck-Blankensee / Lübeck / Lokales – LN – Lübecker Nachrichten

 Insolvenzverwalter Klaus Pannen hat den Handel abgeschlossen – neun Monate nach dem Insolvenzantrag. Der Notarvertrag wird am Montag in Hamburg unterschrieben. Am Flughafen sind nach letztem Stand noch 31 Mitarbeiter beschäftigt. Neuer Geschäftsführer wird Jürgen Friedel (55).

Quelle: Lübeck – Euroimmun-Chef kauft Flughafen Lübeck-Blankensee / Lübeck / Lokales – LN – Lübecker Nachrichten

ROUNDUP: Lübecker Unternehmer kauft Flughafen Lübeck-Blankensee

Der Lübecker Flughafen Blankensee bekommt einen neuen Eigentümer. Der insolvente Regionalflughafen habe einen Käufer, sagte der Insolvenzverwalter Klaus Pannen am Montag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der notarielle Kaufvertrag werde gegen 15.00 Uhr unterzeichnet. Wer der Käufer ist, wollte Pannen nicht sagen. Nach dpa-Informationen handelt es sich um den Lübecker Unternehmer Winfried Stöcker.

Quelle: ROUNDUP: Lübecker Unternehmer kauft Flughafen Lübeck-Blankensee

Hahnsinn erreicht neuen Höhepunkt

Ist es eigentlich beruhigend oder beunruhigend zu wissen, daß Lokal- und Regionalpolitiker nicht nur im Raum Lübeck weiter im Flughafenwahn sind und dafür immer neue Steuermillionen rausschmeißen? In Rheinland-Pfalz geht gerade der „Verkauf“ des defizitären Flughafens Hahn in die Zielgerade. Die Spekulationen, welches chinesische Unternehmen – andere Investoren fanden sich offenbar nicht – das Rennen macht, lenkt dabei von unlängst angekündigten üppigen Geldgeschenken des Landes Rheinland-Pfalz an den vermutlich bald privat betriebenen Flughafen ab.

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Die vier größten Probleme des Flughafens Kassel

Lange ist der Airport Kassel in Calden allein wegen seiner Erfolglosigkeit belächelt und kritisiert worden. Jetzt steht er aber auch in Verbindung mit dubiosen Bauaufträgen und Ermittlungen gegen den Geschäftsführer.

… Bei der Vergabe der Aufträge zum Umbau des Flugplatzes Kassel-Calden zum Regionalflughafen ist nicht alles mit rechten Dingen zugegangen.

Hessenschau.de, 31. Mai 2016

Nein! Doch?! Oh!! Andernorts vielleicht auch nicht?

 

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