Wanderzirkus Ryanair

Kaum ein Tag vergeht derzeit, ohne daß Ryanair an bestimmten Flughäfen Streckenstreichungen für 2014 verkündet, immer mit der Begründung, es fehlten demnächst leider Flugzeuge – tut uns leid, aber vielleicht 2015 wieder. Nach „Hamburg“-Lübeck traf es auch „Karlsruhe“-Baden-Baden, „Magdeburg“-Cochstedt und (hört, hört) „Stockholm“-Skavsta. Der nächste Sommer in Blankensee verspricht derweil fast so ruhig zu werden wie der Winter. „Wanderzirkus Ryanair“ weiterlesen

Die Macht der Millionäre

Die Kassen vieler Kommunen sind leer. Immer häufiger finanzieren wohlhabende Bürger und Stiftungen die kommunale Infrastruktur. Spielen Millionäre ihre finanzielle Macht aus?

Die irre Dräger-Verschenkung der Finkenstraße in Lübeck, das beknackte Teehaus des Herrn Hunke in Timmendorfer Strand, der absurde Möbelmarktwahn in der Region, der undemokratische Einfluß der Stiftungen – alles in einem NDR-Beitrag.

Sehenswert. Danke dafür! (Fehlt nur die Landewiese samt Glasfaserfabrik.)

Spaß mit ADS-B

Wie bereits von einem Leser erwähnt, mußte am 13. September eine Ryanair-Maschine wegen dichten Nebels auf unserer Landewiese nach Bremen umgeleitet werden. (Warum nicht nach Hamburg? Fragen Sie Ryanair!) Dank ADS-B kann man die dramatische halbe Stunde jetzt ganz bequem am heimischen Rechner nacherleben. Wie schön übrigens, daß der Pilot die dafür nötigen Spritreserven an Bord hatte – unzweifelhaft dank der vorbildlichen Firmenpolitik Ryanairs in dieser Angelegenheit.

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Flughafen Hahn: Hat der Fall Maxeiner System?

Am Flughafen Hahn werden im Moment viele Geschichten erzählt. Geschichten von Klüngel und Protektion, Geschichten von Cliquen- und Vetternwirtschaft.

Wer hätte gedacht, daß so etwas im Umfeld von Flughäfen vorkommen kann? Oder bei anderen Renommierprojekten?

Liebe LN: so sieht gute Recherche aus. Nachmachen! Ach… man darf ja mal phantasieren.

Viel weniger ist auch daneben

Es tut mir ja so furchtbar leid, immer wieder Prognosen widerlegen zu müssen. Zum jüngsten Tamtam auf der Landewiese hieß es:

Zur 1. Runway Challenge laden der Flughafen und mehrere Firmen am 31. August ein. „Das ist eine Art Spiel ohne Grenzen in klein“, erklärt Organisator Horst Rux. …. Rux rechnet mit 50 bis 60 Teams.

LN, 23. August 2013, Lokalteil Lübeck, S. 10

Und was vermelden die Flughafen-Fans von PAL e.V.?

Am Abend des 31. August 2013 traten 10 Teams à 2 Personen bei der ersten Runway Challenge des Flughafens Lübeck gegeneinander an.

Zehn sind sind wohl etwas weniger als 50 oder 60 Teams. Nicht der erste Anfall von Größenwahn der Landewiese, der sich als solcher entpuppt hat.

So geht Journalismus

Viel geschrieben wurde in den letzten Tagen über die frisch eröffnete Investitionsruine Kassel-Calden, doch ein Artikel ragt deutlich aus dem Rauschen heraus: „Die Geschichte eines Flughafens, den keiner braucht“ in der FAZ vom 4. April 2013. Das, liebe LN (und andere), ist Journalismus! Ich will den Beitrag gar nicht weiter zusammenfassen; lesen Sie selbst. Vergleichen Sie das mit den Nachplappereien der hiesigen Monopolpresse. Können die hiesigen Redakteure nicht, wollen sie nicht, oder dürfen sie nicht? Da ist ja sogar Bild kritischer (obwohl dahingestellt sein mag, ob es sich bei diesem Blatt um ein journalistisches Produkt handelt). Unter der Überschrift „Diese Flughäfen braucht kein Mensch“ findet jedenfalls auch die Lübecker Landewiese Erwähnung.

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